Posts Tagged ‘Unruhen’
Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Ägypten ab
Auf Grund der chaotischen Zustände und der instabilen Situation des Landes aktualisierte das Auswärtige Amt gestern seine Sicherheitshinweise und rät nun von Reisen nach Ägypten ab. Besonders größere Städte wie Kairo, Alexandria und Suez sowie die im Landesinneren befindlichen urbanen Zentren sollten von Reisenden gemieden werden. Allein in den Touristenorten am Roten Meer sei es bis jetzt noch ruhig, gab die Behörde bekannt und bestätigte damit auch die Berichte der Reiseveranstalter. Allerdings sollten sich Reisende auch hier auf Versorgungsengpässe einstellen, welche durch Unruhen und die unsichere Lage entstehen können. Einige Reiseveranstalter reagieren nun auf die Sicherheitshinweise und bieten Kunden, welche ihre Reise bereits gebucht haben und diese noch vor dem 7. Februar antreten wollten eine kostenlose Umbuchung oder Stornierung.
Die Reise- und Sicherheitshinweise finden Sie hier:
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/AegyptenSicherheit.html
Reisewarnung wegen Unruhen in Tunesien
Auf Grund der Proteste gegen den tunesischen Präsidenten Ben Ali und den damit verbundenen Unruhen im Land wird Reisenden nahe gelegt Aufenthalte in Tunesien abzubrechen oder gar nicht erst anzutreten. Das auswärtige Amt warnt vor der “unsicheren Lage” und rät deshalb von “nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Tunesien” ab. Auch die Reiseanbieter reagieren auf die aktuelle Situation und räumen deshalb die Möglichkeit ein Reisen bis zum 24. Januar kostenlos umzubuchen. Reisende die sich bereits in Tunesien befinden, werden von den Veranstaltern über die Lage umfangreich informiert, auf Wunsch sind vorzeitige Rückreisen möglich. Nach neusten Angaben sind die wichtigsten Flughäfen Tunesiens gesperrt. Somit wird Urlaubern allerdings die Rückreise in die Heimat erschwert. Wer sich noch in Tunesien aufhält sollte unbedingt größere Menschenansammlungen meiden, zudem wird vor Reisen in das Sahara Gebiet und das Grenzgebiet zu Libyen und Algerien dringend abgeraten.
Sicherheitslage in Thailand entspannt sich
Nach Angaben des Auswärtigen Amtes entspannt sich die Lage in Thailands Hauptstadt und den Nordprovinzen. So wird berichtet, dass gesperrte Straßen wieder freigegeben wurden und auch der öffentliche Nahverkehr hat seine Tätigkeit wieder aufgenommen. Vorsorglich wird die verhängte Ausgangssperre in Bangkok und den nördlichen Provinzen aber noch bis nächsten Montag beibehalten und auch die Verkehrskontrollen im Zentrum der Hauptstadt werden vereinzelt noch durchgeführt. Deshalb empfiehlt das Auswärtige Amt bis zum kommenden Montag auf nicht zwingend notwendige Reisen in die Region zu verzichten.
Ausnahmezustand in Thailand ausgeweitet
Besonders die Nordprovinzen und die thailändische Hauptstadt Bangkok sind stark von den Unruhen und Auseinandersetzung, die mittlerweile schon die ersten Todesopfer gefordert haben, zwischen Regierungsanhängern und den sogenannten Rothemden betroffen. Nun wurde der seit 7. Mai geltende Ausnahmezustand noch erweitert. In Bangkok gilt mittlerweile sogar eine nächtliche Ausgangssperre, auch die deutsche Botschaft in der thailändischen millionenmetropole wurde bis auf weiteres geschlossen, allerdings wurde ein Bereitschaftsdienst eingerichtet, welcher unter der Nummer +66-81-8456224 erreichbar ist. Außerdem findet man auf der Website der Botschaft eine Karte Bangkoks mit Gegenden die man meiden sollte. Auch das Auswärtige Amt rät von Reisen in die Nordprovinzen und die Hauptstadt dringend ab, sofern sie nicht zwingend notwendig sind. Die südlichen Regionen gelten weiterhin als sicher.
Reisen nach Bangkok werden wieder angeboten
Die thailändische Metropole und Hauptstadt ist seit dem 5. Mai wieder für den Tourismus freigegeben. Auch das Auswertige Amt rät nicht mehr von Reisen nach Bangkok ab. Viele Veranstalter haben die Millionenmetropole wieder planmäßig in ihr Programm aufgenommen, nachdem sich die politische Lage dort entspannt hat. Ausgenommen sind einige Hotels nahe der Kreuzung Ratchadamri/ Ploentchit Road, sowie Hotel an der Rajprasong Kreuzung, welche als Zentrum der Proteste gilt.
Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Bangkok ab
Durch die politisch angespannte Situation in Thailand, wegen den Auseinandersetzungen zwischen Regierungsanhängern und den regierungsfeindlichen “Rothemden” rät das Auswertige Amt nun von nicht zwingend notwendigen Reisen in die thailändische Hauptstadt ab. Die Benutzung des Bangkoker Flughafens sei zwar weiterhin ungefährlich, doch kann es innerhalb der Stadt zu Einschränkungen der Bewegungsfreiheit kommen. Da bisher noch kein Ende der Demonstrationen und Straßenkämpfe abzusehen ist und mit einer Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen gerechnet wird, rät man Urlaubern von einem Besuch Bangkoks ab. Andere Tourismusgebiete des Landes sind aber nach wie vor nicht von den Auseinandersetzungen nicht betroffen.
Trotz gewalttätigen Auseinandersetzungen in Thailand keine Gefahr für Touristen
Obwohl die Lage in Bangkok angespannt ist besteht nach Angaben des thailändischen Fremdenverkehrsamtes keine Gefahr für Urlauber. Sowohl auf dem Landweg als auch per Flugzeug sei das Reisen immer noch uneingeschränkt möglich und auch der internationale Flugverkehr über den Flughafen Suvarnabhumi verlaufen reibungslos.
Regierungsgegner und Sicherheitskräfte lieferten sich in der Nacht zum Sonntag heftige Straßenschlachten, bei denen 20 Menschen ums Leben kamen und rund 800 verletzt wurden. Bisher mussten aber noch keine Reisen nach Thailand abgesagt werden, allerdings rechnet die thailändische Tourismusbranche mit Schäden in Millionenhöhe. Touristen können sich über die unter stehenden Nummern des Außenministeriums in Bangkok und den Service-Telefonen des Fremdenverkehrsamtes Thailand über die derzeitige Situation informieren.
Außenministerium in Bangkok:
+66 (0) 2575-1023
+66 (0) 2981-7225
+66-88-022-1540
+66-88-022-1541
Thai Airways International (THAI):
+66 (0) 2356-1111
Suvarnabhumi Airport:
+66 (0) 2132-1888
weitere Informationen finden Sie auch auf folgender Website:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Thailand/Sicherheitshinweise.html
Unruhen in Peru
Jeder der in den nächsten Wochen einen Aufenthalt in Peru plant, sollte sich über die Sicherheitslage im Land auf dem Laufenden halten. Zwischen in Streik getretenen Bergarbeitern und den örtlichen Ordnungskräften ist es in den letzten Tagen immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen, die auch schon Todesopfer forderten. Mehrere Straßen werden blockiert, besonders die Fernstraße „Panamericana“. So manche Reise ist derzeit nur noch mit dem Flugzeug möglich. Auch die Strecke zwischen Lima und Cusco kann von den Blockaden betroffen sein, deshalb wird allen Urlaubern geraten auch hier mit dem Flugzeug zu reisen. Auch in der Provinz Madre ist es zu Straßenblockaden gekommen und weitere Auseinandersetzungen werden hier erwartet, weshalb Peru-Besuchern davon abgeraten wird diese Region zu bereisen.

