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Ausnahmezustand für einige Regionen Thailands verlängert
Geplant war den über einige thailändische Regionen verhängten Ausnahmezustand am 7. Juli aufzuheben, doch die thailändische Regierung befürchtet wohl immer noch, dass die Proteste der sogenannten “Rothemden” in einigen Gegenden wieder aufflammen könnten, sie sehen die Gefahr noch nicht gebannt. Deshalb wurde der Ausnahmezustand nun für Bangkok und 18 weitere Provinzen verlängert. In 6 Provinzen hingegen wie beispielsweise Kalasin, Nakhon Sawan oder Nakhon Pathom gilt der Ausnahmezustand nicht mehr. Die Regierung teilte mit, dass sobald die Situation sich wieder normalisiert habe auch der Ausnahmezustand im gesamten Land vollständig außer Kraft gesetzt würde. Weiterhin wurde angegeben, dass trotz der Unruhen und den Protesten in diesem Jahr ein Zuwachs der Besucherzahlen erwartet wird, man geht von einem Wachstum von 5 bis 10 Prozent gegenüber zum Vorjahr aus, damals waren es immerhin ca. 14,1 Millionen Besucher.
Sicherheitslage in Thailand entspannt sich
Nach Angaben des Auswärtigen Amtes entspannt sich die Lage in Thailands Hauptstadt und den Nordprovinzen. So wird berichtet, dass gesperrte Straßen wieder freigegeben wurden und auch der öffentliche Nahverkehr hat seine Tätigkeit wieder aufgenommen. Vorsorglich wird die verhängte Ausgangssperre in Bangkok und den nördlichen Provinzen aber noch bis nächsten Montag beibehalten und auch die Verkehrskontrollen im Zentrum der Hauptstadt werden vereinzelt noch durchgeführt. Deshalb empfiehlt das Auswärtige Amt bis zum kommenden Montag auf nicht zwingend notwendige Reisen in die Region zu verzichten.
Ausnahmezustand in Thailand ausgeweitet
Besonders die Nordprovinzen und die thailändische Hauptstadt Bangkok sind stark von den Unruhen und Auseinandersetzung, die mittlerweile schon die ersten Todesopfer gefordert haben, zwischen Regierungsanhängern und den sogenannten Rothemden betroffen. Nun wurde der seit 7. Mai geltende Ausnahmezustand noch erweitert. In Bangkok gilt mittlerweile sogar eine nächtliche Ausgangssperre, auch die deutsche Botschaft in der thailändischen millionenmetropole wurde bis auf weiteres geschlossen, allerdings wurde ein Bereitschaftsdienst eingerichtet, welcher unter der Nummer +66-81-8456224 erreichbar ist. Außerdem findet man auf der Website der Botschaft eine Karte Bangkoks mit Gegenden die man meiden sollte. Auch das Auswärtige Amt rät von Reisen in die Nordprovinzen und die Hauptstadt dringend ab, sofern sie nicht zwingend notwendig sind. Die südlichen Regionen gelten weiterhin als sicher.
Reisen nach Bangkok werden wieder angeboten
Die thailändische Metropole und Hauptstadt ist seit dem 5. Mai wieder für den Tourismus freigegeben. Auch das Auswertige Amt rät nicht mehr von Reisen nach Bangkok ab. Viele Veranstalter haben die Millionenmetropole wieder planmäßig in ihr Programm aufgenommen, nachdem sich die politische Lage dort entspannt hat. Ausgenommen sind einige Hotels nahe der Kreuzung Ratchadamri/ Ploentchit Road, sowie Hotel an der Rajprasong Kreuzung, welche als Zentrum der Proteste gilt.
Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Bangkok ab
Durch die politisch angespannte Situation in Thailand, wegen den Auseinandersetzungen zwischen Regierungsanhängern und den regierungsfeindlichen “Rothemden” rät das Auswertige Amt nun von nicht zwingend notwendigen Reisen in die thailändische Hauptstadt ab. Die Benutzung des Bangkoker Flughafens sei zwar weiterhin ungefährlich, doch kann es innerhalb der Stadt zu Einschränkungen der Bewegungsfreiheit kommen. Da bisher noch kein Ende der Demonstrationen und Straßenkämpfe abzusehen ist und mit einer Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen gerechnet wird, rät man Urlaubern von einem Besuch Bangkoks ab. Andere Tourismusgebiete des Landes sind aber nach wie vor nicht von den Auseinandersetzungen nicht betroffen.
Trotz gewalttätigen Auseinandersetzungen in Thailand keine Gefahr für Touristen
Obwohl die Lage in Bangkok angespannt ist besteht nach Angaben des thailändischen Fremdenverkehrsamtes keine Gefahr für Urlauber. Sowohl auf dem Landweg als auch per Flugzeug sei das Reisen immer noch uneingeschränkt möglich und auch der internationale Flugverkehr über den Flughafen Suvarnabhumi verlaufen reibungslos.
Regierungsgegner und Sicherheitskräfte lieferten sich in der Nacht zum Sonntag heftige Straßenschlachten, bei denen 20 Menschen ums Leben kamen und rund 800 verletzt wurden. Bisher mussten aber noch keine Reisen nach Thailand abgesagt werden, allerdings rechnet die thailändische Tourismusbranche mit Schäden in Millionenhöhe. Touristen können sich über die unter stehenden Nummern des Außenministeriums in Bangkok und den Service-Telefonen des Fremdenverkehrsamtes Thailand über die derzeitige Situation informieren.
Außenministerium in Bangkok:
+66 (0) 2575-1023
+66 (0) 2981-7225
+66-88-022-1540
+66-88-022-1541
Thai Airways International (THAI):
+66 (0) 2356-1111
Suvarnabhumi Airport:
+66 (0) 2132-1888
weitere Informationen finden Sie auch auf folgender Website:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Thailand/Sicherheitshinweise.html

