Archive for the ‘Reisemagazin’ Category

Artemis-Tempel Ephesos

Freitag, Oktober 23, 2009 @ 02:10 PM
webmaster

Der Tempel der Artemis in Ephesos, der auch als sog. Artemis-Tempel bezeichnet wird, war einer der größten Bauwerke der Antike. Als ein solches gehört er zu den sieben Weltwundern, wobei natürlich auch die griechische Stadt Ephesus selbst in der Antike für ihren Reichtum bewundert und beneidet wurde. Die Ruinen dieser Stadt sind noch heute als Sehenswürdigkeit bei Secuk in der Nähe von Izmirs in der Türkei zu besichtigen. Auch in etwas späterer zeit war die Stadt Ephesos nicht nur die Hauptstadt der römischen Provinz Asia, sondern auch eine der größten Städte in der Zeit der Antike.

 

Der Bau des Tempel der Artemis begann noch gegen 580 v. Chr. unter der Leitung des damaligen Architekten Chersiphron von Knossos und dessen Sohn Metagenes. Der legendäre König Kroisos, der auch maßgeblich an der Entwicklung des damaligen Münzen (einer Urform des heutigen Zahlungsmittel Geld) beteiligt war, stiftete für den Bau des Tempels einige Säulen. Dabei war der bau erst nach etwa 120 Jahren abgeschlossen und dauerte somit auch für die damaligen Verhältnisse ungewöhnlich lange. Dies lag vor allem daran, dass die Konstruktion nicht nur sehr schwierig und auch äußerst schwierig umzusetzen war, sondern vor allem an dem sumpfigen und morastigen Gelände, auf dem der Tempel der Artemis gebaut werden sollte. Diese Überlieferung wurde archäologisch dadurch bestätigt, dass man später auch bei Bohrungen und Grabungen im Umfeld noch Erdverfärbungen fand, die darauf hinweisen, dass bereits zur damaligen Zeit beim Bau des Tempels Holzkohle und Lederabdeckungen zur Sicherung des moorigen Untergrundes verwendet wurden. Zur weiteren Unterstützung wurde auch der berühmte Architekt Theodoros von Samos um Unterstützung gebeten, der bereits an den Arbeiten des Rhoikos-Tempels in Samos mitgewirkt hatte.

 

Zerstört wurde der Tempel im Jahre 356 v. Chr. durch eine Brandstiftung des Herostratos, der seine Tat aus dem Motiv der Geltungssucht heraus beging und unsterblich werden wollte.

Grabmal von Mausolus Halikarnassos

Freitag, Oktober 23, 2009 @ 02:10 PM
webmaster

Das Grabmal von Mausolos Halikarnassos, das auch kurz als sog. Maussollein bezeichnet wird, gilt als das sog. fünfte Weltwunder der Antike. Hierbei handelt es sich um das Grabmal des persischen Satraphen Mausolos II., der gleichzeitig auch der Kleinkönig von Karien war. Errichtet wurde das Mausoleum in der Zeit von 368 v. Chr. bis 350 v. Chr. in der Stadt Halikarnassos. Diese befindet sich auf dem Gebiet der neuen Hauptstadt Kariens, in Kleinasien in der heutigen Türkei.

 

Vor allem wegen seiner ausgesprochenen Schönheit, die auf Grund des ästhetischen Gesamteindrucks entstand, gehörte bzw. gehört das Grabmal zu den so genannten Sieben Weltwundern der Antike. Dieser Gesamteindruck wird vor allem durch die wertvollen Relieffriesen und kostbaren Statuen untermauert. Erst im 16. Jahrhundert nach Christus wurde es nahezu völlig bis auf die Fundamente abgetragen.

 

Das bemerkenswerte an der Geschichte der Entstehung ist, dass nicht etwa Mausolos selbst in seinen letzten Regierungsjahren den Auftrag zum Bau des Grabmals gab, sondern seine damalige Frau und Schwester Artemisia II.. Dabei wurde der Bau unter der Leitung der bekannten – und in der damaligen Zeit beliebten – Architekten Pytheos und Satyros ausgeführt, die dann letztlich auch ein Buch über diese Arbeit schrieben, dass allerdings nicht überliefert und wohl auch nirgends mehr erhalten ist. Eine weitere Besonderheit des Baus besteht darin, dass er erst drei Jahre nach dem Tod des Mausolos und ein Jahr nach dem Tod seiner Frau Artemisia II. fertiggestellt wurde, wobei die beiden Künstler mehr oder weniger in eigener Regie tätig waren.

 

Dabei wurde das Bauwerk erst im 12. Jahrhundert nach Christus durch ein Erdbeben zwar sehr schwer beschädigt, blieb aber bemerkenswerter Weise durch fast das gesamte Mittelalter hindurch erhalten. Nach alten Überlieferungen von damaligen Augenzeugen soll es erst im Jahre 1523 durch Ritter des Johanniterordens abgebrochen worden sein. das Material wurde damals zum Bau einer anderen Festung benötigt.

Hängender Garten Babylon

Freitag, Oktober 23, 2009 @ 02:10 PM
webmaster

Unter den Hängenden Gärten von Babylon versteht man die sog. Hängenden Gärten der Semiramis in Babylon, die eines der Sieben Weltwunder der Antike waren. Damals waren sie eine sehr aufwendig gestaltete Gartenanlage, am Euphrat und somit im heutigen Staatsgebiet des Irak gelegen. Zu beachten ist dabei allerdings, das eben diese griechische Gestalt der Semiramis gelegentlich auch mit der assyrischen Königin Schammuramat verwechselt bzw. ins Synonym gesetzt wird.

 

Dabei geht die älteste überlieferte Beschreibung dieser schwebenden Gärten von Babylon auf Gedicht aus dem 2. Jahrhundert vor Christus zurück, wobei der Urheber Antipatros von Sidon in seinem Wer aber keinen konkreten Ort nennt. Die Überlieferungen, denen die heutigen Experten ihre Vorstellung von den schwebenden Gartenanlagen verdanken, sind alle jüngeren Datums und stammen aus der Zeit von etwa 400 v. Chr. bis 250 v. Chr.

 

Demnach lagen die wunderschönen hängenden Gärten entweder neben oder auf dem Palast der Monarchin und bildeten ein Quadrat von etwa 120 m Seitenlänge. Bemerkenswert war dabei vor allem, dass die Terrassen trotz nur primitiver technischer Hilfsmittel eine Höhe von 23 m bis 35 m erreicht haben sollen. Sie ruhten auf einem sog. Aufbaugerüst, das aus dicken und massiven Mauern bzw. Pfeilern bestand. Unter den jeweiligen Stufen sollen sich weitere Gänge befunden haben, wobei die Böden aus insgesamt drei Lagen bestanden haben.

 

Schon damals wurde beim Bau der Fundamente Asphalt und Brandziegel verwendet, ein Material, das auch noch in heutigen Bauten vorkommt. Den Abschluss bildeten dabei dicke Bleiplatten, wobei man dann auf eben diese Fundamente problemlos mehrere dicke Schichten Humus aufbringen und sogar Bäume anpflanzen konnte. Die Bewässerung der Hängenden Gärten von Babylon erfolgte aus dem nahen Euphrat, so dass es durchaus möglich ist, dass diese wissenschaftliche gedankliche Rekonstruktion durchaus in eben dieser Weise tatsächlich angelegt war. Allerdings gibt es auch Zweifler, die an der Existenz der Gärten zweifeln.

Pyramiden von Gizeh

Freitag, Oktober 23, 2009 @ 02:10 PM
webmaster

Die ägyptischen Pyramiden von Gizeh zählen nicht nur zu den sog. sieben Weltwundern sondern auch zu den bekanntesten und beeindruckendsten Bauwerken der Welt. Acht Kilometer südwestlich der Stadt Gizeh gelegen ziehen sie somit regelmäßig zahlreiche Gäste aus allen Ländern der Welt an. Dabei befinden sich die berühmten Pyramiden etwa 15 km vom Stadtzentrum Kairos entfernt am Rand des Niltals. Die Bauwerke zählen  nicht nur – wie oben bereits erwähnt – zu den Sieben Weltwundern der Antike, sondern sind auch das einzige erhaltene Weltwunder. Bereits im Jahre 1979 wurden sie zu einem Bestandteil des Weltkulturerbes ernannt.

 

Dabei können die Pyramiden von Gizeh auf eine Geschichte zurückblicken, die bereits weit über das Zeitalter der so genannten Antike hinausreicht. Bereits während der ersten Dynastie waren sie ein bedeutender Friedhof und Grabstädte der Mastabas. Allerdings ist es bis heute nicht geklärt, ob und in welchem Ausmaß dann durch die Errichtung der Pyramiden und des zugehörigen Friedhofs solche alten Gräber der ersten, zweiten oder auch dritten Dynastie zerstört wurden.

 

Die eigentliche Entstehung der Pyramiden wird in der vierten Dynastie datiert, so dass sie etwa zwischen 2620 v. Chr. und 2500 v. Chr. entstanden sein sollen. Errichtet wurde sie auf einem Kalksteinplateau von 1000 m mal 2000 m. Die menschliche Leistung hinter diesem Weltwunder ist um so bemerkenswerter und erstaunlicher, da bei dem Bau der Pyramiden keine beräderten Fuhrwerke zum Einsatz kamen, denn zum jeweiligen Zeitpunkt kannten die Ägypter das Rad noch nicht. Zu der Anlage der Pyramiden gehören außer den eigentlichen Bauwerken auch noch diverse Nebenpyramiden, Grabfelder, Tempelanlagen und Arbeiterdörfer.

 

Die größte und bekannteste der Pyramiden ist die des Pharao Cheops. Sie wurde aus etwa 3 Millionen Steinblöcken von einem jeweiligen Gewicht von 2,5 Tonnen erbaut und vollständig mit Kalkstein verkleidet. Im Inneren der Pyramide befindet sich die Große Galerie, an deren Ende die eigentliche Königsgrabkammer liegt.

Koloss von Rhodos

Freitag, Oktober 23, 2009 @ 11:10 AM
webmaster

Der Koloss von Rhodos zählte bereits in der Zeit der Antike zu den sog. Sieben Weltwundern. Zu verstehen ist unter dem Bauwerk eine Statue von beeindruckendem Ausmaß. Im Grunde genommen handelte es sich hier um eine Bronzestatue, die 30 m hoch war und von Menschenhand errichtet wurde. Gewidmet war das Bauwerk dem griechischen Gott Helios, der gleichzeitig der Gott der Sonne war. Dabei wurde die Statue in Rhodos auf der Insel Rhodos aufgestellt.

 

Große Beachtung kam der Statue vor allem in der Kunst zu, denn bereits in der Renaissance war die legende von einem Koloss, der mit gespreizten Beinen vor der Einfahrt des Hafens von Rhodos stand, sehr weit verbreitet. Damals wurde behauptet, die Statue sei so groß, dass Schiffe jeder Bauart und Größe zwischen deren Beinen hindurch in den Hafen von Rhodos einlaufen könnten.

 

Dabei wird hier ein Bild einer Legende der Kreuzritter gezeichnet, die damals Rhodos beherrschten. Diese Annahme geht wahrscheinlich auf eine zwar gelehrte aber trotzdem falsche Quelle aus der Antike zurück. Damals wurde den christlichen Pilgern, die in Rhodos einen Zwischenstopp eingelegt haben, von den Kreuzrittern erzählt, es habe ein Götzenbild gegeben, das mit einem jeweils einem seiner Füße auf der St. Nikolaus-Mole und auf der Mühlen-Mole gestanden haben soll. Es wird auf Grund dieser Überlieferung weiterhin angenommen, dass die Schrittweite der Figur etwa 750 m betragen haben könnte.

 

Gestürzt wurde der Koloss von Rhodos durch ein Erdbeben, das im Jahre 227 v. Chr. vermutet wird. Es soll auch in der Stadt und auf der gesamten Insel schwere Schäden hinterlassen haben. Damit hatte das Standbild leider kein langes Leben und wurde nur 66 Jahre alt. Es ist somit das Weltwunder mit der kürzesten Lebensdauer und vielleicht den meisten Sagen und Vermutungen, da es keine wirklich detaillierten Überlieferungen und Aufzeichnungen gibt. Mit Hilfe finanzieller Unterstützungen wurde der Koloss damals aufgebaut.

Leuchtturm von Pharos

Freitag, Oktober 23, 2009 @ 11:10 AM
webmaster

Der Leuchtturm von Pharos, der eigentlich Leuchtturm von Alexandria heißt, und seine Namen nach der Insel erhielt, auf der er Stand, gehört zu den Sieben Weltwundern der Antike. Er kann zudem für sich den Ruhm verbuchen, der erste Leuchtturm seiner Art zu sein, und zudem auch höchste Leuchtturm, der je erbaut wurde. Gemäß antiken Überlieferungen soll der Leuchtturm von Alexandria zwischen 115 m und 160 m hoch gewesen sein. Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass dieses Bauwerk mit Hilfe primitivster Werkzeuge erbaut worden ist.

Errichtet wurde der Leuchtturm von Sostratos von Knidos bzw. unter dessen Leitung. Dabei dauerte der Bau etwa 20 Jahre und erfolgte in der Zeit von 299 v. Chr. bis etwa 279 v. Chr.. Am Bau waren – außer den hochspezialisierten Fachkräften und dem Architekten selbst – vorwiegend Sklaven beschäftigt.

 Das Bauwerk des Leuchtturm von Pharos stand auf einer angeblich 340 m langen Granit-Plattform, von der aber einige Quellen behaupten, dass sie angeblich nur 190 m lang gewesen sei. (Schon dies hätte aber für die damalige Zeit eine gewaltige Leistung bedeutet.) Diese Plattform soll also nicht nur die entsprechende Länge sondern auch eine identische Breite aufgewiesen haben und durch die Standbilder verschiedener Götter geschmückt gewesen sein. Nicht gesichert dagegen ist ebenfalls eine Überlieferung, ob denn die Platte des Fundaments an drei Seeseiten direkt ins Meer abfiel (ähnlich eines Kais) oder von Inselboden umschlossen war. Eine Quelle geben auch einen überdachten Säulengang an, doch auch diese Überlieferung ist nicht gesichert. Auch gibt es einige verschiedene Überlieferungen über den Aufbau und das Aussehen des Bauwerks, sowie das verwendete Material. Gesichert ist allerdings, dass eben dieses Monument als ein Vorläufer der heutigen Leuchttürme angesehen werden kann und schon früh eine Sicherung der Seefahrt vermuten lässt.

 

Auch gibt es verschiedene Überlieferungen, was den späteren Zerfall angeht. Die wahrscheinlichste ist allerdings ein Seebeben.

Willkommen auf unseren neuen Rundreiseblog

Donnerstag, Oktober 1, 2009 @ 01:10 PM
webmaster

Ja nun ist es endlich soweit. Auf vielfachen Wunsch unserer Kunden haben wir nun unseren eigenen Blog rund um das Thema Rundreisen gestartet. Wir hoffen Ihnen damit vor allen viele Reiseziele und Reiseländer schmackhaft machen zu können. Uns ist es wichtig Ihnen vor allen die Rundreiseländer und Kulturen näher zu bringen. Damit sie sicher verreisen können, halten wir Sie auch im Bezug auf Hinweise vom Auswärtigen Amt immer auf den Laufenden.  Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit mit unsere neuen Blog. Zu Guter letzt gibt es natürlich auch hier Speziell ausgewählte Reiseangebote, welche die Mitarbeiter vom Rundreiseteam auf verschienden Rundreiseportalen anbieten und gefunden haben, Diese Angebote zeichnen sich meist durch ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis aus. 

Ihr Domink Ehegötz
Geschäftsführer
Touristikking Reisenetzwerk

Ueber uns

Reisetipps von Rundreiseprofis

Das Team von Rundreiseblog.de möche Ihnen weltweite Reiseziele näherbringen. Durch unsere tägliche Arbeit mit Kunden, Veranstaltern und Leistungsträgern vor Ort hat sich viel Hindergrundwissen angesammelt, welches wir gerne an Sie weitergeben wollen.